Chronik

Wir sind ständig auf der Suche nach historischem Bild- und/oder Schriftmaterial des Musikverein Stadtkapelle Leonberg e.V.
Wenn jemand solches Material zu Hause hat und uns dies zur Überlieferung der Vereinsgeschichte zu Verfügung stellen kann und will, dann nehmen Sie bitte vertrauensvoll Kontakt zu uns auf!


 

Liebe Besucher,

es ist unmöglich, alles Interessante und historisch Wertvolle in diese Seite zu bringen, deswegen kann dies auch nur eine kleine Auswahl sein. Um die Sprache der jeweiligen Zeit widerzuspiegeln, habe ich den Wortlaut aus Protokollen und Artikeln unverändert übernommen.
In der Hoffnung, Ihnen ein paar interessante Informationen gestaltet zu haben, grüßt Sie herzlich ihr „Historiker“ des Musikverein Stadtkapelle Leonberg e.V., Wolfram Kienle!


2011

Durch die Besonderheiten um das Jubiläumsjahr war dieses Jahr geprägt von z.B. den historischen Uniformen der Stadtkapelle und dem geschmückten Unimog von Ralf Völler beim Pferdemarkt-Umzug, dem Festakt beim Jubiläumskonzert, der Ausnahmeveranstaltung „Biker machen Blasmusik“, dem Weinfest im September und der Adventsfeier.


2010

Die Stadtkapelle spielt seit langer Zeit wieder ein Kirchenkonzert.
Durch die Einberufung eines Festausschusses werden die ersten Weichen für das kommende Jubiläumsjahr gestellt und ab der zweiten Jahreshälfte die Planungen hierfür intensiviert.
Ein Novum in der Geschichte der Stadtkapelle war das Public-Viewing zum Endspielwochenende der Fußball-WM 2010 während des 2. Hock am Turm.


2009

Rückkehr des Musikverein Stadtkapelle Leonberg e.V. in die Kooperation „Ausbildung Bläserjugend“ von Jugendmusikschule Leonberg, Musikverein Lyra 1897 Eltingen und Musikverein Höfingen.
Die Jugendarbeit in den letzten drei Jahren hat durchaus sehr positive Entwicklungen gezeigt. Alleine die großen Kooperationsveranstaltungen Schule/ Verein wie z.B. in 2005 mit „Hänsel und Gretel“ und 2007 mit „Ritter Rost und die Hexe

Versteckse“ zeigten sehr anschaulich, was Verein leisten können.
Die Leitung der eigenen Musikschule entfernte sich allerdings immer mehr von den Vorstellungen der Stadtkapelle.
Nach langen Gesprächen und Debatten entschloss dich die Vereinsführung der Stadtkapelle, die Ausgliederung der Jugendausbildung rückgängig zu machen. Ausschlaggebend war auch, dass es der Stadtkapellenvorstandschaft ein sehr großes Anliegen ist, mit den anderen Musikvereinen in Leonberg und der Jugendmusikschule Leonberg auf Augenhöhe zusammen zu arbeiten. Dies war in den Vergangenen Jahren leider nicht möglich.
Trotz aller kleinen Haken und Ösen, die es in jeder Kooperation gibt, zeigt sich doch, dass diese Kooperation „Ausbildung Bläserjugend“ hervorragende Früchte trägt und alles in allem sehr

11.07.2009 – Die 4 „Wichtigen“

harmonisch verläuft.

Wichtige Personen bei jedem Fest: (von links) Depp vom Dienst – Tellerwäscher – Chef – Millionär

Auf der Such nach weiteren Einnahmequellen veranstaltet die Stadtkapelle 2009 zum ersten Mal einen Hallenflohmarkt und einen Christbaumverkauf.


2008

Nach 34 Jahren „Leonberger Marktplatzfest“ zieht der Musikverein mit seinem Sommerfest auf die

06.07.2008 – Festzug in Rutesheim

Engelbergwiese um. Stetig sinkende Einnahmen und gleichzeitig steigende Unkosten haben das Fest auf dem Marktplatz unrentabel gemacht. Die gute Infrastruktur auf dem Engelberg versprachen jedoch Kosteneinsparungen.
Die Stadtkapelle hat am 06.07.2008 beim Festzug zur Stadterhebung in Rutesheim teilgenommen. Pünktlich zur Aufstellung hat es zu Regnen begonnen und nach Beendigung des Festzuges auch gleich wieder aufgehört.


2006

Die Gründung der eigenen Musikschule im Jahre 2003 hat das Verhältnis zu den anderen Leonberger Musikvereinen und der Jugendmusikschule getrübt, was 2006 unter anderem zum Ausschluss aus der Ausbildungskooperation Musikvereine ⇔Jugendmusikschule Leonberg führte.

04.06.2005 – 2. Abend der Blasmusik


2005

„2. Abend der Blasmusik“ – Dieses Mal wurde zum Auftritt der einzelnen Musikvereine zusätzlich auch ein großes Symphonisches Blasorchester der drei Musikvereine (Stadtkapelle, Lyra 1897 Eltingen und Höfingen) sowie der Jugendmusikschule Leonberg formiert. Abschließend spielten alle anwesenden Musiker gemeinsam unter anderem auch unter der Stabführung von Oberbürgermeister Bernhard Schuler.


2004

Die Stadtkapelle startet die erste Bläserklasse.


2003

„Abend der Blasmusik“ – Beim regelmäßigen Treffen der Vereinsvorstände (Stadtkapelle, Lyra 1897 Eltingen und Höfingen) wuchs die Idee, einmal in einem gemeinsamen Blasmusikkonzert aller drei Verein das musikalische Schaffen dem Publikum zu präsentieren.
Gründung einer eigenen Musikschule zusammen mit dem Liederkranz Leonberg mit der damaligen Ansicht, es besser, effizienter und wirtschaftlicher machen zu können, als die vorhandenen städtischen Einrichtungen.


2001

Blasmusik und Chor gehen Hand in Hand.
Sie Stadtkapelle und der Junge Chor Gebersheim veranstalten ein gemeinsames Konzert in der Stadthalle

1998 – Gemeinschaftskonzert


1998

Gemeinsames Benefizkonzert der Stadtkapelle Leonberg mit dem Musikverein Lyra 1897 Eltingen anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt Leonberg in der Stadthalle.


1993

Am 29.11. wir Oberbürgermeister Dr. Dieter Ortlieb offiziell verabschiedet und sein Nachfolger Bernhard Schuler in sein neues Amt eingeführt. Leonberger Kultur- und Sportvereine gestalten schon am 02. November einen eindrucksvollen Abschiedsabend für den scheidenden OB in der Stadthalle. Die Musikkapellen der Musikvereine Stadtkapelle Leonberg, Lyra 1897 Eltingen, Höfingen und Warmbronn bildeten hierbei unter der Leitung von Josef Polster den Klanglörper eines, die Bühne ausfüllenden, großen Orchesters. Zu diesem Auftritt reisten einige Musiker der Stadtkapelle extra aus der Herbstfreizeit in Ravensburg an.


1988

Musikalische Umrahmung beim Tag der offenen Tür am Bahnhof Leonberg. Wir erhalten von der Bundesbahn Reisegutscheine im Wert von 1.200,- DM für die beiden Veranstaltungstage. Hiervon machten wir 1989 unseren Himmelfahrtsausflug nach Konstanz.


1987

Big-Band-Konzert in der Steinturnhalle am 03. April unter der Leitung von Hans Kuhnle.
Weiterer Big-Band-Auftritt unter dem neuen Dirigenten Günter Flumm beim Betriebsfest der Leonberger Bausparkasse im Dezember


1986

Anders als beim 25- und 50-jährigen Jubiläum konnte die Stadtkapelle beim 75-jährigen Jubiläum auf ein Festzelt verzichten und ihren Festakt gebührend in der Stadthalle feiern.
Beim guten Nachbericht über das Jubiläumskonzert unterlief der Zeitung leider der Fehler, dass zwar der Artikel und der Bilduntertitel stimmen, aber das Bild eines stattlichen Gitarrenensembles abgedruckt war.


1984

Liederkranz Leonberg und 17 Musikanten der Stadtkapelle Leonberg gaben in der Aula der Gerhart-Hauptmann-Realschule ein gemeinsames Konzert. „… Freilich, siebzehn Bläser in dieser kleinen Aula, da waren die Ohren überfordert, aber wie schon oft in solchen Konzerten gewöhnt sich der Hörer an diese Lautstärke und bemerkt ausdrücklich, wenn ein sauberes piano gespielt wird… “ (Kommentar in der LKZ am 03.04.84).
Umrahmung bei der AOK Böblingen anlässlich deren 100-jährigen Bestehens am 30. November.


1983

Leider waren die Vorstellungen der meisten Tanzmusiker nicht die gleichen wie die der Vereinsführung, sodass es zum Bruch kam und 13 Musiker den Musikverein verließen, um sich mit der Tanzmusik „selbständig“ zu machen.


1981

Engagement beim Feller Markt: „… anschließend unterhält sie die international bekannte Stadtkapelle Leonberg unter Leitung von Musikprofessor Robert Staton …“.
September 1981: Die Stadtkapelle Leonberg sorgt für den musikalischen Rahmen beim Karstadt-Richtfest.
Bei der Adventfeier präsentiert sich die im Sommer 1981 gegründete Tanzkapelle des Musikverein unter der Leitung von Klaus Losberger unter anderem mit Stücken von Glenn Miller und Irving Berlin. Eigentlich ein vielversprechender Anfang, der dem ganzen Verein gut getan hätte.


1980

Unter Prof. Staton war eigentlich eine Amerikareise geplant. Im April stellte er jedoch fest, dass es inzwischen fast unmöglich sei, die Planung durchzuführen, da die Kapelle nur mit unverhältnismäßig vielen Aushilfen spielfähig wäre. Die Vorstandschaft beschließt daher, die Amerikareise zu streichen. Herr Staton schlägt als Ersatz eine Übungswoche in Überlingen vor. Dies war der Beginn unserer jährlichen Herbstfreizeiten, die bis 2014 stattfanden.

1979 – 8000 Bläser in Ulm


1979

Am 17.12.1979 fanden in der Georgii-Halle Rundfunkaufnahmen für die Sendung „Sang und Klang aus Stadt und Land“ statt, an dem aus Leonberg und Eltingen insgesamt 11 Orchester und Chöre teilgenommen haben.
„8000 Bläser auf dem Ulmer Münsterplatz“ – Zusammen mit 175 anderen Jugendkapellen nahm die Leonberger Jugendkapelle am 30.09.1979 am Bläsertag mit Kritikspiel in Ulm teil.


1978

Erste Jugendmusikwoche in Überlingen in der Martin-Buber-Jugendherberge, was als großer Erfolg verzeichnet werden konnte.
Im Oktober 1978 ist in Leonberg das S-Bahn-Zeitalter angebrochen. Die Stadtkapelle Leonberg gab dem geschichtlich bedeutsamen Ereignis den musikalischen Rahmen.


1976

Das 65-jährige Jubiläum wurde mit einem großen Konzert im Spitalhof gefeiert.
Großes Preisausschreiben unter dem Motto: „So soll unsere Stadtkapelle aussehen.“


1975

Herr Prof. Staton begann hier in Leonberg seine Arbeit und nahm auch bald mit der Stadtkapelle an einem Wertungsspiel in Malmsheim teil. Dort wurde in der Mittelstufe der erste Rang erreicht. Mitte des Jahres begann man auch mit der Grundsteinlegung einer Jugendkapelle.
Musikalische Umrahmung bei „Spiel ohne Grenzen“ im Leonberger Reiterstadion.


1974

1974 fand das 1. Leonberger Marktplatzfest statt.


1973

Bezug des neuen Probelokals Steinturnhalle.
Musikalische Begleitung der Stadtkapelle am 29.06.1973 beim Richtfest und am 18.10.1973 bei der festlichen Eröffnung des Leo-Centers.


1972

Die Stadtkapelle nahm an einem Wertungsspiel in Eltingen teil, spielte Mittelstufe und bestand die Prüfung mit Auszeichnung. Durch das ständige Aufnehmen von Jungmusikern war ein rasches Vorankommen der Kapelle möglich.


1971

Als Ergebnis der Wengert-Arbeit wurde ab dem 26.02.1971 für 10 Tage im Keller des Sängerheims in der Oberamteistraße eine Besenwirtschaft betrieben.


1970

Dieses Jahr nahm die Kapelle an 11 Auftritten teil und spielte 5 Ständchen.
Ebenso wurde schon zum zweiten Mal gekeltert, die roten und weißen Trauben gemeinsam, und rund 900 Liter Leonberger waren das stolze Ergebnis der Wengert-Musiker.


1969

Am 16.11.1969 stellte die Vorstandschaft des Musikverein Lyra 1897 Eltingen e.V. bei der Stadt Leonberg „… nach langer Zeit des Wartens …“ den Antrag, ihr den Ehrentitel Stadtkapelle zu verleihen. In der einberufenen Sitzung im Sitzungssaal des Rathauses am 11.05.1970 wurde von der Stadt Leonberg angeregt, dass beide kulturtreibenden Vereine gemeinsam Gespräche führen sollen, um zu einer übereinstimmenden Lösung des Problems zu kommen. Insbesondere sollte auch die Frage eines sofortigen oder in Aussicht stehenden Zusammenschlusses der beiden Vereine intern erörtert werden.

Alfred und Gustav Meisnest, Vorstandsmitglied, Vereinsförderer, Leonberger und Wengertbesitzer stellten 1969 fest: „Der seit Generationen im Familienbesitz befindliche Weinberg in der „Langen Furche“ ist nicht mehr zu schaffen“. Um die „Weintradition“ fortzusetzen, boten die zwei Brüder kurzerhand der Stadtkapelle an, den Weinberg auf eigene Rechnung zu bewirtschaften. Die Musiker diskutierten das ungewöhnliche Angebot lange, wägten die Vorteile klingender Münze mit der Vorstellung eines „krummgeschafften Buckels“ ab und griffen zu, als sich genügend Helfer zur Mitarbeit bereit erklärten.


1968

Ein verheißungsvolles Bild für einen neuen Beginn in mehrfacher Hinsicht boten die kleinen Musiker der erstmals wieder in rein Leonberger Besetzung bei der Altjahrabendfeier auf dem Marktplatz konzertierenden Stadtkapelle Leonberg – Zweichen eines neuen Werdens!


1966

Neuaktivierung des Vereins am 05.03.1966 in der ordentlichen Mitgliederversammlung.
Es wurde eine neue Vorstandschaft gewählt, mit der Ausbildung von Jungmusikern wurde begonnen und die Kapelle wurde neu aufgebaut. Erste Probe war am 05.04.1966 im alten Übungsraum in der alten Gewerbeschule. Ab Oktober fanden die Proben im Saal der Städtischen Bücherei in der Grabenstraße statt.


1963

1963 wurde eine neue Satzung ausgearbeitet. Die Stadtkapelle spielte im Blühenden Barock (Ludwigsburg), im Kurhaus Schömberg und gab ein Quizkonzert.
Doch durch Differenzen mit dem Dirigenten trat die Vorstandschaft zurück. Der Verein löste sich auf.


1962

Die Stadtkapelle machte einen Gegenbesuch in Pölfing-Brunn-Bergla (Österreich) und gab dort ein Konzert im Puch-Werk. Auch an einem Frühkonzert am Flughafen in Echterdingen von 8:05 – 9:20 Uhr mit Rundfunkaufnahmen nahm die Stadtkapelle teil.


1961

Das 50-jährige Bestehen wurde vom 03.-05. Juni 1963 unter der Schirmherrschaft des seinerzeitigen Bürgermeister der Kreisstadt Leonberg, Herrn Otto Rexer, begangen. Dieses Fest wurde vor allem durch den Besuch der Berg-Knappenkapelle aus Pölfing-Bergla (Österreich) bereichert. Die Stadtkapelle spielte zu dieser Zeit in der Kunststufe. An diesem Fest nahmen noch weitere 14 Kapellen teil.
Mit einem großen Feuerwerk fand das Jubiläumsfest am Montagabend, den 05. Juni seinen Ausklang.
Die Gründung einer Egerländer-Kapelle und ein Dirigentenwechsel setzten den Schlusspunkt des Jahres.


1960

Nach zweijähriger Spieltätigkeit der Jugendkapelle nahm sie an einem Wertungsspiel teil und erreichte in der Mittelstufe den ersten Rang. Doch auch die Stadtkapelle war fleißig und gab ein Konzert im Blühenden Barock in Ludwigsburg.


1958

1958 fand in Leonberg ein Dirigentenlehrgang statt. Die Jugendkapelle trat zum ersten Mal in der Öffentlichkeit auf.
Die Stadtkapelle spielte in diesem Jahr drei Kurkonzerte im Kurhaus Schömberg (27. April / 01. Juni / 10. August).

1957 – Otto Schirrmeister – Stadtmusikdirektor


1957

Die Stadtkapelle Leonberg hat Musikdirektor Otto Schirrmeister zu Grabe getragen.
Am Samstagnachmittag gab die Stadtkapelle unter Leitung ihres bewährten Dirigenten Stadtmusikdirektor Otto Schirrmeister im Rahmen der Leonberger Festwoche auf dem Marktplatz ein Konzert – Am Sonntagmorgen durcheilte die Kreisstadt die Trauerkunde, dass Otto Schirrmeister, der noch voller Leben und Humor im Kreise seiner Musiker-Kameraden geweilt hat, in der Nacht zum Sonntag im Alter von 48 Jahren plötzlich gestorben ist.

1955 – Die Stadtkapelle am Pavillon auf dem Stuttgarter Schloßplatz


1955

Der Musikverein erhält den Namen „Stadtkapelle Leonberg“ und wurde zugleich Mitglied des Bundes Süddeutscher Volksmusiker e.V.. Der Verein verpflichtet sich, bei allen öffentlichen Veranstaltungen der Stadt kostenlos zur Verfügung zu stehen. Auch gab die Stadtkapelle in diesem Jahr ein Platzkonzert auf dem Schlossplatz in Stuttgart und begleitete den Cannstatter Festzug zum Volksfest auf dem Wasen.


1954

Der Musikverein nahm an einem Wertungsspiel teil und erreichte in der Mittelstufe den ersten Rang.
Am 8. August des Jahres wurde der Musikverein neu gegründet und übernahm die Tradition des 1911 gegründeten Musikvereins Leonberg und zur gegebenen Zeit auch die des 1897 gegründeten Musikvereins Lyra Eltingen. Doch im September lehnte der Musikverein Lyra Eltingen den Zusammenschluss mit dem Musikverein Leonberg ab.


1952

Bild von Manfred Kranz aus dem Jahr 1951

Ein großes Bezirksmusikfest fand in Leonberg statt.


1951

In diesem Jahr feierte der Musikverein sein 40-jähriges Bestehen und verband es mit einem großen Musikfest in Leonberg.


1950

Man versuchte, die Stadtkapelle Leonberg mit dem Musikverein Lyra Eltingen zu vereinen. Es kam zwar zu einem Zusammenschluss beider Kapellen, doch das Eigenleben der Vereine wurde dadurch nicht betroffen. Jeder bestand in seiner Tradition weiter.


1948

700-Jahr-Feier der Stadt Leonberg – Platzkonzerte in Leonberg und Eltingen.
Die beiden Musikvereine von Leonberg und Eltingen luden am Sonntagvormittag zu Platzkonzerten in den jeweiligen Stadtteilen ein. Eine zahlreiche Zuhörerschaft dankte den Musikern für ihre schönen Darbietungen. Beide Vereine haben sich insbesondere am Sonntag und Montag durch fleißiges und exaktes Musizieren einen guten Namen gemacht. Für all ihre Mühen gebührt ihnen vollste Anerkennung.


1936

Das 25-jährige Jubiläum wurde vom 18. bis 20. Juli 1936 abgehalten. Das Festzelt brach damals infolge eines heftigen Sturmes teilweise zusammen, sodass sich die Besucher fluchtartig in Sicherheit bringen mussten.
Die Vereinstätigkeit war in jener Zeit weitgehend durch die Organe der Nationalsozialisten gehemmt, eine freie Entfaltung also nicht möglich. Wer nicht den vom damaligen Regime diktierten Tendenzen entsprach, kam nicht weiter.
Eine wichtige Eintragung des Schriftführers Steinhilber in die Vereinschronik kündet dann zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, der eine große Zahl der Musiker zu den Waffen rief. Den zurückgebliebenen verblieb es, in Verbindung mit dem Musikverein Lyra Eltingen lediglich meist „kriegspolitische Konzerte“ in bescheidenem Rahmen zu veranstalten. Die Zwangspause dauerte bis 1946, doch musste dann erst die Militärregierung um Erlaubnis zur Weiterarbeit des Musikvereins befragt werden. Diese Erlaubnis wurde dann erteilt, nachdem drei „politisch einwandfreie“ Mitglieder ihre Unterschriften gaben.


1926

Teilnahme am Wertungsspiel des Süddeutschen Musiker-Verbandes e.V. am 10. und 11. Juli 1926. Der Musikverein Leonberg erhielt in der Oberstufe II mit 120 Punkten die Note 1b.
Kritik des Preisrichters: Die Aufführung hatte ein flottes Tempo und war gut vorbereitet. Entschieden gebessert werden muss das Piano und Pianissimo in gehaltenen Tönen wie im Staccato. Dadurch entstehen dynamische Gegensätze, die gerade dem Forte und Fortissimo eine stärkere Wirkung sichern. Bei kurz gestoßenen Rhythmen sollte der Dirigent viel kürzer schlagen (zuckende Bewegungen).

Doch dann kamen die Jahre, wo „Standartenkonzerte“ die unglückselige Zeit des Dritten Reiches mit dem nachfolgenden Zweiten Weltkrieg einleiteten. Um bestehen zu können, mussten auch die Kapellen mehr oder weiniger im Fahrwasser der Hitler-Zeit operieren.


1921

Anlässlich des 10-jährigen Stiftungsfestes war die Stadtkapelle Ausrichter eines Schwäbischen Musikfestes. Bald stellte dann aber die Inflation große Anforderungen an den Verein, die gemeistert werden mussten. Mit fleißigem Üben und vielen Besuchen bei festgebenden Vereinen ging es bald weiter gut voran.


1920

Postkarte des Musikverein Leonberg um 1920.


1919

Am 8. Mai 1919 wurde wieder die erste halbjährliche Generalversammlung nach dem 1. Weltkrieg abgehalten.


1914

Auch in den weiteren Jahren wurde manche hörenswerte Veranstaltung abgehalten, bis ihnen dann plötzlich der Weltkrieg 1914/18 eine unfreiwillige Pause auferlegte. Am 8. August 1914 wurde das „vielleicht letzte Protokoll“ geschrieben.


1911 „Übersetzung“ des Protokollbuches aus dem Gründungsjahr

Bericht der Gründung vom 25.07.1911

Bericht der Gründung vom 25.07.1911

Leonberg, den 25. Juli 1911
Wie die Gründung sich vollzog.
Um dem Wunsche vieler zu entsprechen, haben sich die Unterzeichneten zusammengefunden, um der Gründung eines Musikvereins näher zu treten.
Die erste Besprechungen wurden bei Herrn Mundinger zum Rößle am 25. Juli 1911 abgehalten, wobei der Beschluß gefaßt wurde, eine Musik ins Leben zu rufen. Herrn Hermann Mörk, welcher sich um die Sache angenommen hat, langte von verschiedenen Firmen Preiskorompten auf. Nach Durchsicht der Preiskorompten stellte sich fest, daß die Firma Glaßln in Kanrtau (Böhmen) die billigsten Instrumente liefern könnte, und somit 8 Instrumenten in Auftrag bekam.
Herr Stadtrat Mundinger erklärte sich bereit um die Sache zu fördern, uns das Geld vorzustrecken, womit dann 400 Mark zu 4 1/2 % aufgenommen wurden.
Möge auch von der Einwohnerschaft der Sache ein Entgegenkommen gezeigt werden.
Herrmann Mörk – Albert Beutelspacher – Karl Lauer – August Schmauder – Karl Ruthard – Heinrich Haßler – Ernst Hascher – Ernst Schneider – Wilhelm Mehle – Friedrich Sommer
Protokollführer: Karl Bauer

Auftritte

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